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Kooperieren – arbeiten auf Augenhöhe
Interview mit Herr N. (Namen anonymisiert)

Sie sind jetzt seit etwa zwei Jahren im Außendienst für Ihren Arbeitgeber (AG) unterwegs. War der Wechsel für Sie die richtige Entscheidung?
Das war absolut die richtige Entscheidung und meine Zufriedenheit mit meiner Vertriebsaufgabe ist sehr hoch. Auch wenn im Arbeitsalltag mal nur Kleinigkeiten geklärt werden müssen, genieße ich die kurzen Informations- und Entscheidungswege. Die Zusammenarbeit mit meinem Vertriebsleiter ist absolut partnerschaftlich und findet auf Augenhöhe statt. Der Vertriebsinnendienst arbeitet mir zu und ich kann mich auf meine Kunden konzentrieren. Es passt einfach.
Hinzu kommt ein weiterer Punkt in der Tätigkeit im Außendienst. Vom Unternehmen bekomme ich Werkzeuge ohne Ende. Diese waren zum guten Teil auch für mich neu – und gaben mir den Reiz des Neuen. Für mich als neugieriger Mensch ein Volltreffer.
Ein weiterer ganz wichtiger Punkt für meine Zufriedenheit ist, dass nach meinem Einstieg in das Unternehmen eine neue Produktgruppe eingeführt wurde. Okay, ein Glücksfall. Mir als Vertriebler öffneten sich im wahrsten Sinne der Worte „Türen ohne Ende“: Betriebe, die zuvor für mich verschlossen waren, wurden jetzt zugänglich.
Das ganze Unternehmen passt gut zusammen, das ist ein funktionierendes System. Ich stelle jetzt fest, wie positiv sich alles zusammen auch auf mein Gehalt auswirkt, weil es laufend zunimmt und wächst.

Woran machen Sie Ihre Zufriedenheit fest?
… aber die Höhe des Verdienstes ist nicht alles! Für mich hat sich gezeigt, wie positiv ein gut geführtes Familienunternehmen auf mich und meine Arbeit auswirkt. Ich erlebe eine beständige Sicherheit, kurze Entscheidungswege und eine äußerst positive Kommunikation. Man merkt sofort, hier geht es um den langfristigen Erfolg, wie es bei Familienunternehmen typisch ist.

Was bedeutet Erfolg für Sie und wie erleben Sie ihn?
Erfolg zu haben ist super. Das Wichtigste ist jedoch, wie ich den Erfolg erleben kann. Zunächst in meinen gewonnenen Aufträgen und Umsatz. Dann aber vor allem durch erhaltene Wertschätzung, die direkt vom Vorgesetzten kommt. Das sind keine Schulterklopfer, sondern die ehrliche Anerkennung für meine Professionalität, meiner Person und meiner Arbeit. Das macht mich stark, besonders, wenn ich es hinbekommen habe, das eigene Können zur Geltung gebracht zu haben.

Auf welche Weise unterstützt Ihr Arbeitgeber (AG) Sie in Ihrer täglichen Arbeit?
„Das Unternehmen arbeitet mir zu, nicht umgekehrt. Es betreibt ein gut funktionierendes Angebotswesen, wir Außendienstler haben kaum Schreibarbeiten, die nur aufhalten.
Okay, manchmal gibt es komplizierte Sachverhalte, die man selbst am besten kennt. Die Klärung dieser Dinge bleibt bei mir. Ich bereite die Informationen so auf, dass der Vertriebsinnendienst damit klarkommt.
Fazit: Ich habe immer die Luft, mich um die Kunden zu kümmern und mein – internes – Netzwerk zu pflegen. Das versorgt mich ständig mit Information über den Markt. Die brauche ich, um den Kontakt mit dem Kunden zu intensivieren und um mich dort „einzunisten“.

Was unterscheidet Ihren Arbeitgeber von anderen?
Positiv gesagt: hier kann ich ganz strukturiert mein Gebiet bearbeiten -ohne alles Getreibe von außen, kein Blümchenpflücken, also das Rumprobieren mit Insellösungen- sondern ein zielorientiertes Arbeiten mit klarer Struktur und dem Willen, mehr Kundennähe zu erzeugen.
Diese Nähe ist bei allen Aktionen und Projekten enorm wichtig! Hier passt alles zusammen, ein Rad greift in das andere, bis zum Endkunden. Und eben kein Blümchen pflücken, die zusammen keinen Kranz ergeben. Ich bin mehr als zufrieden mit meiner Arbeit. Und deswegen glücklich über meinen Einstieg hier.
Danke, Herr N., für das Gespräch.